Podcast mit Prof. Dr. Falk Bechara: Acne inversa und Komorbidität

Die Acne inversa gehört zu den rezidivierenden inflammatorischen Erkrankungen und besitzt eine Prävalenz von einem Prozent in der Bevölkerung.1 Sie wurde aufgrund der unterdiagnostizierten leichteren Fälle in der Vergangenheit als seltene Erkrankung klassifiziert.1 Die Dunkelziffer der Patienten mit Acne inversa wird jedoch weitaus höher geschätzt. Acne inversa, die eine chronische Entzündung des terminalen Haarfollikels bewirkt und üblicherweise erst nach der Pubertät auftritt, ist für Betroffene häufig mit einer starken Einschränkung der Lebensqualität und psychosozialen Belastungen verbunden.1 So treten oftmals schmerzhafte, tief lokalisierte entzündliche Hautläsionen in drüsenreichen Hautregionen oder Knötchen und Abszesse auf, die letztlich zu einer Narbenbildung führen und sich so auf das Sozial- und Arbeitsleben der Betroffenen auswirken können.1 In diesen Episoden des "Bio-Break"- Expertenpodcasts spricht Prof. Dr. Falk Bechara, Leiter der Dermatochirurgie und leitender Oberarzt im St. Josef Hospital am Klinikum der Ruhr-Universität Bochum sowie Leiter des Internationalen Zentrums für Acne inversa der Ruhr-Universität Bochum über die Pathophysiologie der Erkrankung, die Rolle von Zytokinen wie dem Tumornekrosefaktor in der Krankheitsentstehung sowie über Komorbidität und die Behandlung der Acne inversa und gibt zudem auch eine Einschätzung zu der aktuellen Leitliniensituation2.
Teil 2 zu Therapie von Acne inversa

Hinweis: Im Podcast bezieht sich Prof. Bechara ebenfalls auf die aufgeführten Quellen.

Referenzen:

1. Zouboulis, C.C., von Stebut, E. Hidradenitis suppurativa/Acne inversa: Von „orphan disease“ zu heilbarer entzündlicher Hauterkrankung. Hautarzt .2021;72: 647–650.

2. Fang, H. et al. Diagnosis and Treatment of Acne Inversa/Hidradenitis Suppurativa in China: An Expert Consensus Statement (2021 Version). Dermatology and Venereology. 2021;4(2):100-108.